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Polizei erwischt Raser und Bierchenfahrer

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Polizei erwischt Raser und Bierchenfahrer

Traffic in Reykjavík.

Photo: Páll Stefánsson.

Die Polizei von Suðurnes hat in den vergangenen Tagen etwa 30 Autofahrer wegen mehr oder weniger schwerer Verkehrsdelikte verwarnt. Am häufigsten hatte es Knöllchen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Fahren unter Drogen/Alkoholeinfluss gegeben, berichtet RÚV.

Geschwindigkeitskönig des vergangenen Wochenendes war ein ausländischer Tourist, der mit 147 km/h auf der Reykjanesbraut gestoppt wurde. Erlaubt sind dort nur 90 km/h.

Insgesamt wurden 20 Autofahrer wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen verwarnt, einer von ihnen stand unter Drogeneinfluss und hatte zudem keinen Führerschein mehr. Zehn weitere Autofahrer mussten zu Fuss weitergehen, weil der Verdacht von Drogen- oder Alkoholkonsum bestand.

Dazu gab es Verwarnungen wegen der Benutzung von Mobiltelefonen am Steuer, nicht angelegter Sicherheitsgurte, oder weil der Führerschein bereits entzogen worden war.

Auch TÜV-Plaketten und Versicherungsnachweise wurden kontrolliert. Bei einem Mietwagenunternehmen in Suðurnes fand die Polizei 43 nicht versicherte Fahrzeuge, bei einem anderen Unternehmen gab es sechs unversicherte Fahrzeuge. In beiden Fällen wurden die Nummernschiilder abgeschraubt. Doch auch private Autofahrer wurden mit nicht versicherten Fahrzeugen oder solchen erwischt, die schon lange dem isländischen TÜV hätten vorgestellt werden müssen. In allen Fällen wurden die Nummernschilder abgeschraubt. Ein Autofahrer schliesslich wurde angehalten, der bereits kein Nummernschild mehr an seinem Fahrzeug hatte.

In Bezug auf Winterreifen mit Nägeln hatte die Polizei in der vergangenen Woche auf ihrer Facebookseite angekündigt, die Augen noch eine Weile zuzudrücken, da der Winter die Insel ja noch nicht verlassen habe. Wird man mit Spikes nach dem 1. Mai erwischt, kostet das 80.000 ISK (der Gegenwert Reifensatzes)

Seit dem 1. Mai gilt in Island ein verschärfter Bussgeldkatalog. Vor allem Geschwindigkeitsüberschreitungen werden seitdem mit hohen Strafgeldern geahndet.

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