Reykjavík
9°C
NNE

Nähere Umstände zu Höhlenunfall veröffentlicht

Nachrichten

Nähere Umstände zu Höhlenunfall veröffentlicht

Photo: Dagmar Trodler

Die isländischen Behörden haben den Namen des Mannes veröffentlicht, der in der vergangenen Woche in der Eishöhle am Blágnípujökull ums Leben gekommen ist, berichtete RÚV.

Ingi Már Aldan Grétarsson stammte aus Mosfellsbær und wurde im Jahr 1954 geboren. Der Reiseleiter hinterlässt seine Ehefrau, drei Kinder und fünf Enkel. Ingi Már war vor seinem Tod mit einem belgischen Ehepaar unterwegs gewesen. Die kleine Gruppe hatte die erst vor kurzem entdeckte Eishöhle betreten, wie RÚV berichtet, waren dort auch alleinreisende Touristen unterwegs gewesen.

Der isländische Wetterdienst, der auch die vulkanischen Aktivitäten im Land überwacht, hatte vor der Emmission giftiger Gase in der Höhle gewarnt. Messgeräte der Höhlenwanderer hatten beim Zeitpunkt des Besuches jedoch nur einen geringen Gasgehalt verzeichnet.

Ingi Már hatte sich nach dem ersten Besuch ein weiteres Mal in die Höhle aufgemacht, diesmal kehrte er nicht zurück. Das schlechte Wetter rundum den Hofsjökull erschwerte eine Such- und Rettungsaktion für den Vermissten, die Retter brauchten mehrere Stunden, um bis zum Gletscher vorzudringen, bevor sie sich auf die Suche nach ihm machen konnten.

Der Reiseleiter wurde am Fuss eines vereisten Abhangs tot aufgefunden. Eine Obduktion soll die Todesursache klären. Rettungsleute hatten das Messgerät des Toten gefunden, welches einen hohen Schwefelwasserstoffgehalt für den Fundort anzeigte.

More news

Booking.com

Please consider supporting Iceland Review

IR Online

€3

Support

per month
IR Online

€5

Support

per month
IR Online

€10

Support

per month
IR Magazine

€55

For 6 Issues

per year