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Biolandwirtschaft in Island kaum vorhanden

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Biolandwirtschaft in Island kaum vorhanden

Schafe von einem der wenigen Biohöfe des Landes, Skaftholt im Gnúpverjahreppur. Photo: Dagmar Trodler

Nur etwa 1,5 Prozent des nutzbaren Agrarlandes in Island ist bio-zertifiziert. Der Prozentsatz ist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sehr gering, berichtet RÚV.

Der Minister für Fischerei und Landwirtschaft, Kristján Þór Júlíusson will darauf hinarbeiten, dass diese Angelegenheit näher untersucht wird, um die Biolandwirtschaft in Island auszuweiten.

Die Grösse einer existierenden Biolandwirtschaft wird nach drei Faktoren berechnet: die Anzahl an Produzenten und Unternehmen mit Zertifikat, die Anzahl von Ländereien mit Zertifikat, und die Anzahl von Höfen, die mit einem Biosiegel ausgezeichnet sind. Verantwortlich für die Vergabe eines Zertifikates ist die Organisation Tún.

Nach Auskunft des Ministers hatte es im Jahr 2006 nur 34 Bio-Hersteller gegeben, im Jahr 2016 waren sie auf 60 gestiegen. Nur ein sehr kleiner Teil in Islands Viehzucht ist biozertifiziert. In den Jahren 2011 bis 2013 gab es die meisten Biohöfe, seitdem ist die Zahl wieder zurückgegangen.

Über viele Jahre hinweg waren nur etwa 5000 Hektar Land biozertifiziert gewesen. Im Jahr 2007 verdreifachte sich diese Zahl, vor allem durch die Nutzung von bislang ungennutztem Land für das Sammeln von wilden Pflanzen. Zum Ende des Jahres 2016 hatten 23.000 Hektar ein Biosiegel erhalten, das sind 1,5 Prozent der gesamten Agrarfläche des Landes.

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